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Psychologie und verdecktes Würfeln


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7 Antworten in diesem Thema

#1 The_angryMob

The_angryMob

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Geschrieben 30. Dezember 2020 - 17:20

Guten Abend miteinander,

 

ich habe eine Regel im Grundregelwerk entdeckt, aus welcher ich in der Anwendung nicht schlau werde:
 

"Psychologie (10%)
Über diese Wahrnehmungsfertigkeit verfügt
jeder Mensch. Sie gestattet, durch Beobachtung
etwas über Motivation und Charakter
eines anderen Menschen herauszufinden.
Der Spielleiter kann Proben auch als verborgene
Würfe durchführen und dem Spieler dann die Information
mitteilen, die sein Investigator herausgefunden hat,
ohne den geringsten Hinweis darauf, ob diese korrekt oder
irrig ist.
Entgegengesetzte Fertigkeiten und/oder Schwierigkeitsstufen:
Kann als entgegengesetzte Fertigkeit zu den zwischenmenschlichen
Fertigkeiten „Charme“, „Einschüchtern“,
„Überreden“ und „Überzeugen“ dienen. Sie kann auch helfen,
Verkleidungen zu durchschauen (wenn jemand die Fertigkeit
Verkleiden eingesetzt hat)."
 
Bedeutet das, wenn ein Spieler einen erfolgreichen Wurf in z.B. Charme gemacht hat, dass der Leiter dann verdeckt würfelt und falls das Kräftemessen erfolgreich (für NPC) ist, lügt z.B. der NPC?

Vielen Dank euch

(P.S ich habe es in die falsche Subkategorie geschrieben, müsste in "Fertigkeiten")

Bearbeitet von The_angryMob, 30. Dezember 2020 - 17:22 .

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#2 Die InsMaus

Die InsMaus

    Mädchen mit der Bärenmaske

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Geschrieben 30. Dezember 2020 - 18:59

Im Regelfall setzen ja die Spieler ihre Fertigkeiten ein. Will ein Spieler wissen, ob eine Person lügt, kann er auf Psychologie würfeln. Damit das aber nicht so offensichtlich ist, ob man richtig oder falsch liegt, kann hier der Spielleiter verdeckt für den Spieler würfeln. Dabei kann der Spielleiter auch eine entgegengesetzte Fertigkeit der Person einsetzen, was es eben noch schwieriger machen kann, die Person zu durchschauen.

Theoretisch geht das auch andersherum, also eine Person versucht herauszufinden, ob ein Investigator lügt. (So eine Situation hatte ich aber noch nie.)

Edit: Zu Psychologie als entgegengesetzte Fertigkeit:

Will zB ein Investigator eine Person mit Charme zu etwas bringen, kann der Spielleiter dem Wurf auf Charme des Spielers die Fertigkeit Psychologie der Person entgegensetzen. (Auch dies geht andersherum).

Bearbeitet von Die InsMaus, 30. Dezember 2020 - 19:23 .

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#3 The_angryMob

The_angryMob

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Geschrieben 01. Januar 2021 - 13:19

Im Regelfall setzen ja die Spieler ihre Fertigkeiten ein. Will ein Spieler wissen, ob eine Person lügt, kann er auf Psychologie würfeln. Damit das aber nicht so offensichtlich ist, ob man richtig oder falsch liegt, kann hier der Spielleiter verdeckt für den Spieler würfeln. Dabei kann der Spielleiter auch eine entgegengesetzte Fertigkeit der Person einsetzen, was es eben noch schwieriger machen kann, die Person zu durchschauen.

Theoretisch geht das auch andersherum, also eine Person versucht herauszufinden, ob ein Investigator lügt. (So eine Situation hatte ich aber noch nie.)

Edit: Zu Psychologie als entgegengesetzte Fertigkeit:

Will zB ein Investigator eine Person mit Charme zu etwas bringen, kann der Spielleiter dem Wurf auf Charme des Spielers die Fertigkeit Psychologie der Person entgegensetzen. (Auch dies geht andersherum).

Gesundes neues Jahr.
Danke für die Antwort.
Bedeutet das in deinem Beispiel:

Spielleiter setzt Psychologie entgegengesetzt (verdeckt) ein, Kräftemessen ist für den Spieleleiter erfolgreich.
Spieler weiß das natürlich nicht. 
NPC lügt (z.B.) den SC an.

Habe ich das richtig verstanden?



#4 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 01. Januar 2021 - 13:23

stell es dir so vor:

 

Inv. spricht mit NSC und will wissen, ob der lügt.

 

Die Fähigkeit (z. B. Charme) definiert den Schwierigkeitsgrad der Probe auf "Psychologie".

 

z. B. 30%: reguläre Probe

 

z. B. 75%: schwierige Probe

 

ich lasse sowas dann normalerweise die Spieler selbst würfeln. (Spielrwissen ungleich Investigatorenwissen, wenn man es extrem genau nehmen will)

 

Falls ich es ganz geheim haben möchte, lasse ich mir als SL nur vom Spieler den Wert sagen, gegen den gewürfelt werden musss und würfele verdeckt für den Spieler.


Hinweis: Man findet zahlreiche Spielhilfen zu CTHULHU als kostenlose Downloads unter pegasusdigital.de


#5 The_angryMob

The_angryMob

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Geschrieben 01. Januar 2021 - 13:32

stell es dir so vor:

 

Inv. spricht mit NSC und will wissen, ob der lügt.

 

Die Fähigkeit (z. B. Charme) definiert den Schwierigkeitsgrad der Probe auf "Psychologie".

 

z. B. 30%: reguläre Probe

 

z. B. 75%: schwierige Probe

 

ich lasse sowas dann normalerweise die Spieler selbst würfeln. (Spielrwissen ungleich Investigatorenwissen, wenn man es extrem genau nehmen will)

 

Falls ich es ganz geheim haben möchte, lasse ich mir als SL nur vom Spieler den Wert sagen, gegen den gewürfelt werden musss und würfele verdeckt für den Spieler.

Gesundes neues Jahr.

Ich muss widersprechen, der Schwierigkeitsgrad der Probe ist nicht gemeint. Guck dir nochmal das Zitat aus den Regeln an.

 
"Psychologie (10%)
Über diese Wahrnehmungsfertigkeit verfügt
jeder Mensch. Sie gestattet, durch Beobachtung
etwas über Motivation und Charakter
eines anderen Menschen herauszufinden.
Der Spielleiter kann Proben auch als verborgene
Würfe durchführen und dem Spieler dann die Information
mitteilen, die sein Investigator herausgefunden hat,
ohne den geringsten Hinweis darauf, ob diese korrekt oder

irrig ist."

 

Um diesen Abschnitt und seine Umsetzung ging es mir.
Ich fand es interessant aber wissen da geht es ja wirklich darum das die Spieler nicht erfahren was Sache ist.

 


Bearbeitet von The_angryMob, 01. Januar 2021 - 13:33 .


#6 Judge Gill

Judge Gill

    CTHULHU Chefredakteur

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Geschrieben 01. Januar 2021 - 13:52

das ist der letzte Satz:

"Falls ich es ganz geheim haben möchte, lasse ich mir als SL nur vom Spieler den Wert sagen, gegen den gewürfelt werden musss und würfele verdeckt für den Spieler."

 

um zu würfeln, muss die Schwierigkeitsstufe bestimmt werden (das passiert normalerweise durch die Höhe der entgegengesetzten Fertigkeit).

 

Lassen wir es unkompliziert: der Gesprächspartner beherrscht alle relevanten Fertigkeiten unter 50% und "Psychologie" ist dadurch eine reguläre Probe.

 

Wennd der SL es geheim halten möchte (also Spielerwissen bleibt gleich mit Investigatorenwissen), dann würfelt der SL auf "Psychologie" für den Spieler (und behält das Ergebnis für sich, gibt aber entsprechende (richtige oder falsche) Infos weiter.


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#7 The_angryMob

The_angryMob

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Geschrieben 01. Januar 2021 - 14:03

das ist der letzte Satz:

"Falls ich es ganz geheim haben möchte, lasse ich mir als SL nur vom Spieler den Wert sagen, gegen den gewürfelt werden musss und würfele verdeckt für den Spieler."

 

um zu würfeln, muss die Schwierigkeitsstufe bestimmt werden (das passiert normalerweise durch die Höhe der entgegengesetzten Fertigkeit).

 

Lassen wir es unkompliziert: der Gesprächspartner beherrscht alle relevanten Fertigkeiten unter 50% und "Psychologie" ist dadurch eine reguläre Probe.

 

Wennd der SL es geheim halten möchte (also Spielerwissen bleibt gleich mit Investigatorenwissen), dann würfelt der SL auf "Psychologie" für den Spieler (und behält das Ergebnis für sich, gibt aber entsprechende (richtige oder falsche) Infos weiter.
 

Ups stimmt, da hatte ich zu schnell gelesen.
Alles klar jetzt habe ich es auch verstanden. 
Ist eine gute Idee Spielerwissen und Investigatorenwissen in diesen Fällen zu trennen.
Vielen Dank


Bearbeitet von The_angryMob, 01. Januar 2021 - 14:35 .


#8 Naveg

Naveg

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Geschrieben 01. Januar 2021 - 14:43

Je nach deinen Spielern kannst du in diesen Momenten auch einen anderen Trick anwenden. Meine Spieler sind häufig sehr Ergebnis orientiert und tun sich manchmal schwer damit Spielerwissen zu ignorieren. Dennoch bin ich kein Freund von verdeckten Proben und nutze diese nur in bestimmten seltenen Situationen. Du kannst jemanden auf Psychologie würfeln lassen und bei Erfolg die entsprechende Info geben. Bei einem Misserfolg kannst du einerseits einfach das Gegenteil sagen (Also der NSC lügt in Wirklichkeit. Probe geschafft: Du siehst an seinen Augen dass er lügt. Probe nicht geschafft: Der Mann scheint dir sehr aufrichtig). Dadurch hat dein Spieler aber dennoch das Wissen das er benötigt muss es nur eben ignorieren, wird aber bei dieser Person immer vorsichtig sein, da er es ja eigentlich doch irgendwie weiß. Deshalb kannst du hier auch andere Dinge mit ins Spiel bringen: Er schaut nervös immer wieder auf die Uhr. oder Du bemerkst ein seltsames Zucken in seinem Auge und bist dir nicht sicher ob er etwas vor dir verheimlicht. oder Der Mann grinst dich immer wieder leicht debil an fast als würde er das Lächeln nur aufgesetzt haben. Dadurch ist sich dein Spieler nicht ganz sicher mit dieser Person genau wie sein Investigator, da er die Probe ja eigentlich nicht geschafft hat und nun denkt du würdest ihn aufs Glatteis führen wollen.






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