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Schusswaffen und in Deckung werfen


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5 Antworten in diesem Thema

#1 Harbringer357

Harbringer357

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Geschrieben 21. März 2021 - 08:31

Hallo zusammen.

 

Mal eine Frage bezüglich der Schusswaffen und in Deckung werfen Regeln. Grundsätzlich hat man ja die Option sich in Deckung zu werfen (und dabei seine nächste Aktion Aufzugeben) wenn auf einen geschossen wird. Jetzt halte ich das immer für ein bisschen problematisch weil ja nur der Charakter seine Aktion drangibt auf den tatsächlich geschossen wird. Was ja ehrlichgesagt keiner vorher weis. Das kann dann dazu führen, dass ein in Schach halten von mehreren Charakteren durch einen NSC (oder anders herum) kaum möglich ist.

 

Ich versuche das derzeit so zu lösen, dass ich (zumindest in Kämpfen mit mehreren Beteiligten) am Anfang der Runde jeden sagen lasse was er zu tun gedenkt. Wenn jetzt ein NSC auf einen SC schießt dann sage ich nur in welche generelle Richtung er schießt. Wenn mehrere SCs da nebeneinander stehen dann müssen alle sich entscheiden ob sie versuchen in Deckung zu springen oder nicht bevor das eigentliche Ziel benannt wird. Im Umgekehrten Fall muss ich vom Spieler natürlich wissen auf wen er schießt, versuche aber die NSCs genauso handeln zu lassen. Will heißen wenn ein SC sagt er schießt auf einen von drei Kultisten vor ihm, kann es sein, dass alle drei in Deckung springen und ihre Aktion aufgeben.

Was halten die anderen von so einer Regelung?


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#2 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 21. März 2021 - 09:54

Sehe ich etwas anders, weil das sich in deckung schmeißen tatsächlich die (nächste) Aktion des Investigators ist, auf den geschossen wird. Alle anderen machen spieltechnisch etwas anderes.

Das rettet einen ja nicht einmal automatisch, sondern gibt dem Angriff nur 1 Strafwürfel.

 

Je nachdem, wie sehr du realismus anstrebst, könntest du es vielleicht mal so probieren.

(es gibt ja eine dem SL bekannte Reihenfolge der Handlungen. Wenn du bei dem Letzten anfängst: "Was willst du machen?", dann muss der sich schon festlegen. Bis zum ersten, der bereits weiß, was die anderen machen wollen, weil sie es schon gesagt haben (einschl. der NSCs).

Und dann arbeitest du es in umgekehrter reihenfolge ab.

T r o t z d e m bleibt das sich in deckung schmeißen als Option offen und würde ggf. die vorher erklärte Handlung ersetzen.

 

Schi in Deckung schmeißen ist eine recht teure Sache (man gibt dafür 1 Aktion aus mit der man danns elbst nichts offensiv machen kann) und der andere schießt trotzdem auf einen 8mit verringerter Chance). ich würde das nicht noch weiter "verteuern".


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#3 Harbringer357

Harbringer357

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Geschrieben 21. März 2021 - 11:10

Ist ein Argument. Wie gesagt bin mir da auch nicht sicher.

#4 Judge Gill

Judge Gill

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Geschrieben 21. März 2021 - 12:16

Man kann das aber zuhause alles abändern wie man möchte!

Und ich will keinesfalls einn meinungsaustausch abkürzen, vielleicht haben ja auch andere schon daran gebastelt?


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#5 Harbringer357

Harbringer357

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Geschrieben 21. März 2021 - 15:23

Darum ging es mir. Und ja ich ändere eh alles was mir nicht passt als SL (in Absprache mit den Spielern natürlich) und längst nicht alles was ich wir uns ausdenken hält länger durch.
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#6 Witigis

Witigis

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Geschrieben 23. März 2021 - 17:52

Ich finde, die von Judge Gill vorgeschlagene Variante recht charmant (außerdem kommt sie mir irgendwoher bekannt vor B)) . Vielleicht könnte man bei dieser Variante noch überlegen, den Akteuren (nicht nur den Spielern) die Option zu lassen, ihre vorgesehen Aktion zu ändern, aber dafür einen Strafwürfel auf die jetzt durchgeführte anstelle der angekündigten Aktion erhalten, außer in Deckung schmeißen, weil diese Aktion ja schon mit einer Strafe behaftet ist!.

 

Was das Problem mit dem in Schach halten betrifft, versteh ich das nicht ganz? Eigentlich ist in Schach halten doch nichts anderes, als die Aktion "Warten" ("Sobald einer was macht. drücke ich ab..."). Solange keiner was tut, warten einfach alle für einen unbegrenzten Zeitraum. Ich finde da höchstens die Formulierung im Grundregelwerk S. 97 etwas unglücklich ("...warten, bis die Aktion eines anderen Beteiligten abgeschlossen wurde"). Wenn also z.B. Kultist X die Spieler A, B und C in Schach hält, aber eigentlich erst nach A dran wäre, dann sieht doch die Regelung so aus (mit Judge Gills Variante): Der letzte, C, sagt zuerst, was er macht: "Ich warte ab...", B genauso, dann Kultist X ("Sobald sich einer bewegt, bumm"), dann A. Der beschließt jetzt, zur Tür zu rennen! Eigentlich (nach der Regelformulierung) rennt er zur Tür, beendet seine Aktion und jetzt wäre erst Kultist X dran! Ich persönlich würde das allerdings nicht so handhaben, sondern beide Aktionen quasi gleichzeitig agieren lassen. Dann wäre die Reihenfolge wieder nach GE, wobei Kultist X dank der Schusswaffe bei GE+50 agiert, also wohl vor A! Jetzt beschließt A, dem die dumme Idee seiner übereilten Handlung bewusst wird, sich in Deckung zu schmeißen, was nach den Regeln gehandhabt wird. Nun wäre er eigentlich dran, verliert aber gemäß der Regeln diese Aktion. Es ginge regulär mit B und C weiter... Ich würde bei diesen beiden aber überlegen, ob man nicht eine Variante des "ersten Schlages" anwendet und sie durch z.B. Verborgenes erkennen wahrnehmen lässt, dass ihr Kumpel A was vorhat und im Erfolgsfall daher ganz normal agieren oder im Nicht-Erfolgsfall auf ihre Aktion jeweils einen Strafwürfel erhalten (quasi der Überraschungseffekt). Letzteres würde ich ebenfalls nicht anwenden, wenn diese sich auch in Deckung schmeißen (Kultist X hätte ja die Rasche Schussfolge-Regel anwenden können ("Ich leg´ sie alle um !") um auch auf B und C zu schießen, woraufhin die sich ja auch in Deckung schmeißen könnten....






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