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Das schreiende Haus

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#1 Belshannar

Belshannar

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Geschrieben 15. September 2021 - 23:35

Das schreiende Haus

 

Das hessische Dörfchen Wackenbrunn war vor langer Zeit berühmt für seine Engelserscheinungen. Nun ist der Sohn einer reichen Familie dort verschwunden und ein Grüppchen privater Ermittler macht sich auf den Weg dorthin. Sie werden mit übermäßiger Fremdenfeindlichkeit, üppigen Fleischplatten und sich seltsam verhaltenden Tieren in Empfang genommen…

 

Originalspielbericht

https://inyo.home.bl...e-haus-cthulhu/

 

Die Charaktere

 

Vikar Stephen Schepolowski: Junger Geistlicher mit gutmütigem Wesen.

Maximilian Hirst: Enthusiastischer Parapsychologe, der gerne Übernatürliches erleben würde.

Sophie Denier: Bodenständige Parapsychologin, die sehr sachlich an ihre Aufgaben herangeht.

 

Die Geschichte

 

Fahrt nach Wackenbrunn

 

Ende 1924 ist der vermögende Ferdinand Kramer in Wackenbrunn, einem kleinen Dörfchen nahe Braunfels, verschwunden. Da er schon immer dazu neigte, eine Weile zu verschwinden und nach wenigen Monaten wieder aufzutauchen, hat sich zunächst niemand etwas dabei gedacht. Da er im August 1925 aber noch immer nicht wiederaufgetaucht ist, hat ein Familienfreund, Dr. von Wittenburg, eine Gruppe von Bekannten gebeten, nach dem Mann zu suchen. Ein wenig Eigeninteresse spielt dabei ebenfalls mit, denn in Wackenbrunn soll es Engelssichtungen gegeben haben und er möchte gerne mehr darüber herausfinden.

 

Auf der unbequemen Fahrt in das kleine Dorf rennt den drei Reisenden ein Hirsch vors Auto. Besser gesagt: Ins Auto. Das Tier springt durch die Frontscheibe, wütet im Wagen herum und scheint sich so schwer wie möglich verletzen zu wollen. Die Menschen flüchten aus dem Wagen und müssen mitansehen, wie das Tier sich schließlich an Scherben so sehr verletzt, dass es im Auto ausblutet.

 

Vom Lärm angelockt kommt ein wütender Mob von Bauern die Straße entlang und beschimpft die Gruppe, für Unruhe zu sorgen. Generell scheinen die Männer auf Blut aus zu sein. „Fremde können wir hier nicht gut leiden!“, wird geknurrt. Der Vikar bleibt ganz ruhig und erklärt die Situation, bittet zudem darum, dass jemand das Auto repariert, damit sie möglichst bald wieder abreisen können. Mürrisch, aber mit der Aussicht, die Fremden schnell wieder loszuwerden, verzieht sich der Mob wieder und einer der Männer holt seinen Traktor, um das Auto abzuschleppen.

 

Herzlich Willkommen?

 

In Wackenbrunn sucht Sophie zunächst die Apotheke auf, um sich von den Verletzungen des Autounfalls verarzten zu lassen. Die beiden Männer bringen das Gepäck in Richtung Gasthaus, als sie hören, wie in einer Gasse jemand zusammengeschlagen wird. Hier machen sie Bekanntschaft mit Eckhart Griems, dem örtlichen Polizisten. Er ist sehr aggressiv gegenüber den beiden, bezeichnet sich selbst als „Das Gesetz“ und will ein besonders scharfes Auge auf die Fremden haben. Was zudem auffällt ist die hohe Zahl der Schwangeren: Gleich drei Stück sehen sie noch an diesem Abend, alle schon sehr weit fortgeschritten und blutjung.

 

In der Apotheke trifft Sophie auf Herrn rauch, einen freundlichen Mann, der wohl aus familiären Gründen zugezogen ist und keinen Deut Fremdenfeindlichkeit zu besitzen scheint. Er erklärt, es gäbe hier häufiger Wildunfälle und die Gruppe solle sich möglichst unauffällig verhalten und schnellstmöglich abreisen, da die meisten anderen Bewohner des Dorfes in letzter Zeit immer aggressiver würden. Als sie ihn zum Thema Engel befragt, meint er nur, der Sohn des Polizisten wüsste mehr. Die Geschichten über die Engelssichtungen seien alt, aber der Junge behauptet ebenfalls einem begegnet zu sein.

 

Im Gasthaus zum Goldenen Engel gibt es an diesem Freitag eine üppige Fleischplatte. Ungewöhnlich für den Wochentag, aber das Dorf sei mit Fleisch gesegnet, sagen die Wirtsleute, was auch immer das heißen mag. Als Stephen Sophie holen will, kommt ihm eine weitere Hochschwangere entgegen, die übermäßig glücklich zu sein scheint und ihm sogar die Hand auf den Bauch legt. Er muss sich sehr zusammenreißen, als er den Bauch spürt, denn für ihn fühlt es sich an, als winde sich darin ein Sack voll Schlangen.

 

Kurzer Kirchenbesuch

 

Bevor die Gruppe zu Abend isst, geht sie noch in die Kirche, in der Hoffnung, hier noch ein paar neue Informationen zu ergattern. Der Priester, Adolf Kuhn, wirkt jedoch sehr abwesend, befindet sich dauernd im Zwiegespräch mit Engeln und vergisst dauernd Dinge. Er wirkt äußerst verwirrt, will erst beten, dann den Friedhof zeigen, dann den Kirchturm und dann fängt er wieder mit dem Friedhof an, usw. Mit etwas Geduld bekommt Stephen heraus, dass es insgesamt 7 Schwangere gibt, alle unterschiedlichen Alters, aber alle nahezu gleich weit fortgeschritten. Es dürfte jeden Tag soweit sein.

 

Der Friedhof, den er anschließend präsentiert, umfasst nur 5 Gräber und ist vor etwa 5 Jahren angelegt worden. Auch das Geburtsregister ist sehr jung, wurde neu angelegt nach einem Brand, der aber schon 80 Jahre zurückliegt. Kuhn habe es wohl vergessen, zu erneuern. Das Kirchenbuch zeigt aber auch, dass immer weniger Leute in die Kirche kommen, was den Priester jedoch nicht zu stören scheint.

 

Etwas besorgt um ihn gehen Sophie und Maximilian mit ihm Wasser holen, als sie Zeuge werden, wie sich ein Huhn in den Brunnen stürzt. Sophie holt es wieder heraus, doch es springt wieder hinein, ebenso bei einem weiteren Rettungsvesuch. Auch eine tote Ratte zieht sie mit dem Eimer empor. Der Pfarrer offenbart, dass die Tiere hier eine seltsame Tendenz zum Selbstmord haben, sie dadurch aber immer genügend Fleisch haben.

 

Bevor sie zurück in die Kirche gehen, gesellt sich ein 14jähriger Bursche zu ihnen, Paul Griems, der Sohn des Polizisten. Er beginnt sofort, heftig mit Sophie zu flirten und will sich am liebsten direkt auf ein Date mit ihr treffen. Als sein Vater ihn jedoch in der Nähe der Fremden entdeckt, verziehen diese sich schnell und überlassen den jungen Mann dessen Zorn. Zurück in der Kirche zeigt der Priester erneut, wie abgerückt er von der Realität ist, als er, statt zu trinken, seinen Kopf in den Wassereimer steckt und sich dann daneben legt.

 

Schulbesuch

 

Auf dem Rückweg zum Gasthaus erzählen Max und Sophie ihrem Reisegefährten, was sich hier im Ort mit den Tieren abspielt, woraufhin alle drei beschließen, den Fleischplatten lieber fernzubleiben. In der Nacht wird die Parapsychologin von seltsamen, undefinierbaren Geräuschen geweckt, die keinen erkennbaren Ursprung zu haben scheinen. Sie weckt daher die Männer auf und gemeinsam stellen sie fest, dass sie ein paar Schaben und andere Krabbeltiere in die Glut ihres Kamins stürzen. Mit einem lauten Klonk fliegt dann auch noch ein Vogel gegen das Fenster. Am Morgen wird dieser von den Wirtsleuten aufgesammelt, wohl um zur nächsten Fleischplatte verarbeitet zu werden.

 

Die Lehrerin des Ortes scheint großes Interesse an den Neuankömmlingen zu haben und bringt sie mit in die Schule, damit die Kinder – es gibt eine Klasse aus Kindern zwischen 7 und 14 Jahren – sie mit Fragen löchern können. Dabei zeigt Paul auch stolz ein Bild, welches er nach seiner Engelsbegegnung gemalt hat. Er schiebt Sophie zudem einen Zettel mit einer Uhrzeit und einem Treffpunkt zu.

 

Feuer

 

Bei diesem Treffen erklärt er, dass er unbedingt Wackenbrunn verlassen will und lässt die Gruppe schwören, ihn mitzunehmen, wenn sie gehen. Er erträgt die Gewalt seines Vaters nicht mehr, fürchtet fast schon um sein Leben. Im Gegenzug für seine Rettung will er ihnen das Haus der Engel zeigen, einen Ort, der von den älteren Bewohnern gemieden wird, obwohl er einst dem Schutz des Dorfs gedient haben soll. Zudem will er für Ablenkung sorgen, damit sie mit dem ältesten Dorfbewohner über die Ereignisse von vor 80 Jahren sprechen können.

 

Hierzu legt er gleich in zwei Häusern Feuer und der Vikar bleibt zurück, um beim Löschen zu helfen, während Max und Sophie sich ins Haus schleichen. Der alte Mann, den sie vorfinden, ist erfreut über den Besuch, sein Sohn lässt sonst niemandem zu ihm, hat einen massiven Beschützerinstinkt. Er erzählt von den Ereignissen in seiner Jugend:

 

Eines nachts habe sich der Himmel rot gefärbt und ein riesiger, lebendiger Schatten baute sich über Wackenbrunn auf. Er und seine Schwester konnten fliehen und sahen noch, wie Engel kamen und den Ort retteten. Ein Großteil des Ortes wurde in dieser Nacht zerstört, die Ruinen finden sich noch im Wald. Nach diesem Vorfall sei das Haus der Engel im Wald aufgetaucht. Dort habe sich ein Dämonenbeschwörer eingenistet, woraufhin es begann, zu schreien. Immer wieder hielte dieses laute, unsägliche Geschrei die Bürger nachts wach. Seine Schwester sei dem Dämonenbeschwörer verfallen und schließlich von einem wütenden Mob getötet worden, ihr Geliebter wurde schwer verletzt und ist vermutlich im Haus gestorben. Mit seinem Tod kehrte auch endlich wieder Ruhe ein. Die Erinnerungen machen ihm schwer zu schaffen und so lassen die beiden ihn ausruhen und helfen nun auch beim Löschen.

 

Das Haus der Engel

 

Stephen rügt Paul für das Feuerlegen, als sie mit ihm zum Haus der Engel aufbrechen. Es hätte jemand ernsthaft verletzt oder gar sterben können, was der Junge aber nicht zu verstehen scheint. Er sieht es als harmlose Ablenkung. Er erklärt auch, dass das aggressive Verhalten der Dorfbewohner erst in den letzten 9 Monaten so zugenommen hat und auch die Tiere seien nicht immer so todesfreudig gewesen.

 

Als sie endlich beim Haus ankommen, ist es völlig anders als erwartet: Es besteht aus Holz und dunklem Metall, in das feine Linien oder Runen eingeritzt sind. Es scheint keine echte Geometrie zu besitzen und sich sogar zu verändern, wenn man es aus anderen Blickwinkeln betrachtet. Mittig befindet sich ein hoher Turm. Drinnen ist es ähnlich verwirrend. Man findet jedoch schnell dreckiges, altes Geschirr, das vor Monaten benutzt wurde. Vermutlich vom vermissten Ferdinand, der laut Herrn Rauch auch in das Haus wollte.

 

Nachdem sie sich etwas umgesehen haben, hören sie plötzlich eine Stimme, die keinen echten Ursprungsort zu haben scheint. Sie fragt, ob da jemand sei und bittet um Hilfe. Zwischendurch sagt sie immer wieder seltsame Zahlenkombinationen wie 12231121 auf. Sie erklärt, wie einsam und dunkel es sei, aber eine richtige, dauerhafte Unterhaltung führt sie nicht mit den drei Entdeckern. Diese folgen einigen Fußspuren im Staub und finden zunächst ein Skelett mit alter Frauenkleidung. Vermutlich die Schwester des alten Mannes. Die Stimme ist vermutlich die des Dämonenbeschwörers, da er ständig ihren Namen ruft.

 

In einem anderen Gang finden sie Ferdinands Habseligkeiten, darunter auch einen Brief von einer ominösen Janus-Gesellschaft, die ihn offensichtlich hierher geschickt hat, um das Haus zu untersuchen. Außerdem gibt es einen Zettel, der verschiedene Nummern mit Worten verknüpft: 11 ist Vergangenheit, 33 Himmel, 2222 Entfernung, 221223221 Macht, außerdem gibt es noch Verbannung, Vergessen und Verlockung. Die Zahlenfolgen erinnern sehr an jene, die die Stimme immer wieder von sich gibt.

 

Dem Geheimnis auf der Spur

 

Im ersten Stock, in dem sie sich gerade befinden, gibt es zwei nebeneinander liegende, kugelförmige Räume. Max betritt einen davon, woraufhin die Tür zufällt. Die Runen an den Wänden des Raums beginnen zu leuchten, ein unangenehmer, dissonanter Ton entsteht. Er ist so laut, dass sie die beiden anderen schon die Ohren zuhalten müssen. Blitze laufen an den Wänden des Raumes entlang und er beginnt zu schweben. Dann senkt er sich wieder zu Boden und die Tür geht wieder auf. Nachdem Sophie dieselbe Erfahrung im zweiten Kugelraum gemacht hat, erklingt ein Dröhnen und eine vorher verschlossene Tür öffnet sich. Nach dem Vorgang schaut Max vorsichtshalber draußen nach Paul, der zusammengekauert an einem Baum hockt. Aus seinen Ohren rinnt etwas Blut. Er ist von Furcht erfüllt und fragt, was vor sich ginge, das Haus habe entsetzlich geschrien. Max erklärt kurz, sie hätten einen Mechanismus entdeckt, der den Ton erzeugt, was der Junge aber nicht wirklich versteht. Er fragt nur entsetzt: „Ihr habt das Haus zum Schreien gebracht?“

 

Eine Treppe führt zunächst in einen Kellerraum, von dem aus eine alte Höhle ins Erdreich abgeht. Hier finden sich alte Höhlenmalereien von Schwangeren, einem besonderen Himmelereignis, einem dämonischen Baum und schließlich von Engelartigen Wesen, die Blitze aus Speeren verschießen. Es geht dahinter noch weiter nach unten, wo Sophie auch Ferdinands Taschenlampe findet. Sie liegt vor einem gigantischen, völlig schwarze Raum, dessen Ausmaße sie nicht erkennen kann. Da die Lampe darauf hindeutet, dass Ferdinand geflohen ist, betritt sie diesen Raum lieber nicht.

 

Schließlich aktiviert die Gruppe im 3. Stockwerk ebenfalls Kugelräume, um dadurch den „Himmel“ zu öffnen: Es merkwürdiger Raum voller technisch fremdartiger Apparaturen, darunter speerartige Gewehre, vermutlich die Waffen der Engel. Auch gibt es einen Kanister mit einem Gehirn, von dem auch die Stimme ausgeht. Hier kann man auch ein wenig mehr Licht ins Dunkel bringen: Ein böses Wesen – der Dämonenbaum – scheint bald anzukommen und dieses Haus dient als Waffe dagegen. Mit Verlockung kann man es vermutlich zu sich und vom Dorf weglocken. Doch muss man Verbannung oder Macht einsetzen, um es zu besiegen? Sollte man nicht mit „Entfernung“ die Reichweite des Hauses anpassen? Viele Fragen, doch das Gehirn ist nicht mehr genug bei sich, um klare Antworten zu geben. Es warnt nur davor „Sie“ nicht zu rufen, da die Gruppe dann nur so enden wird wie es selbst.

 

Der Angriff

 

Der Himmel glüht draußen bedrohlich rot. Es scheint, es sei soweit. Paul steht unten und winkt panisch, doch er kann die Gruppe durch die dunklen Fenster nicht sehen. Aufgeregt rennt er zurück nach Wackenbrunn, wo sich ein Monstrum aufzutürmen beginnt.

 

Man beschließt, Macht einzusetzen, jeder bezieht eine Etage und läuft die Räume entsprechend der vorgegebenen Anzahl ab. Das Haus erbebt, hebt und senkt sich und eine gewaltige Schockwelle lässt es erzittern und etwas in den Boden einsinken. Sophie schaut aus dem Fenster und sieht eine Welle der Zerstörung: In einem gewissen Radius ist kein Baum stehengeblieben. Leider haben sie bei weitem nicht Wackenbrunn erreicht. Also müssen sie erst einmal Verlockung einsetzen, um das Monster zu sich zu holen. Eine grelle Lichtsäule schießt in den Himmel und das Wesen macht sich tatsächlich auf den Weg zu ihnen. Verbannung oder Macht? Kurz gerät das Vorhaben ins Wanken, dann beschließt man, noch einmal Macht einzusetzen. Gerade noch sehen sie, wie eine Art Plasmaklumpen, in dem Bürger, Tiere und Gebäude treiben, auf sie zukommt. Dann wird das Unding von dem Angriff des Hauses zerlegt.

 

Es kommt leider keine Freude auf, denn es beginnt sofort, sich wieder zusammenzusetzen. Also noch einmal. Mit letzter Kraft, denn jeder Durchlauf der Räume ist sehr energieraubend, setzt die Gruppe Verbannung ein. Damit wird das Ungetüm tatsächlich regelrecht pulverisiert und verschwindet.

 

Für Erleichterung bleibt aber keine Zeit, denn ihre Aktivitäten haben wahrscheinlich die ursprünglichen Nutzer des Gebäudes aufmerksam gemacht. Man nimmt sich die fremden Energiestäbe, baut den Tank mit dem Gehirn ab, das darum bettelt, sterben zu dürfen. Leider erweist sich der Tank als äußerst widerstandsfähig. Man flieht durch den pulverisierten Wald und das verwüstete Wackenbrunn. Mit etwas Abstand zur Straße setzt man schließlich die Energiewaffe gegen den Tank ein und pulverisiert diesen damit vollständig. Zu den anrückenden Polizei- und Feuerwehrautos hält man gebührend Abstand. Man ist sich einig: Für ihren Auftraggeber sollten sie tot bleiben, denn dieser hat offensichtlich auch Ferdinand hierher geschickt und wer weiß, was er mit ihnen oder dem Haus anstellen könnte. Und so geht jeder seine eigenen Wege, wechselt Namen und Anschrift und hält möglichst geheim, was in dieser Nacht in Wackenbrunn geschehen ist.

 

Fazit

 

Von Cthulhu kennt man ja die typischen, skeptischen Hinterwäldlerdörfer. Dieses hier wirkte zunächst massiv extrem und ich war mir nicht sicher, ob das dem Szenario geschuldet ist oder ob unser SL damit einfach nur Spaß haben wollte. Antwort: Es ist vom Szenario so vorgesehen und von der Kreatur verursacht.

 

Die Erkundung des Hauses war äußerst interessant, besonders das Entdecken der Energiekammern, die von den SC sehr unterschiedlich aufgenommen wurden: Sophie hat es mit Physik erklärt, Max dagegen wollte dem Mechanismus etwas Übernatürliches zuschreiben. Zum Ende hin gab es dann noch ordentlich Zeit- und Manadruck, die SC mussten mehrmals die Plätze tauschen, um genug Mana für die nötigen Vorgänge aufbringen zu können.

 

Das Szenario befindet sich – thematisch passend – im Band „Die Janus-Gesellschaft".


Bearbeitet von Belshannar, 15. September 2021 - 23:37 .






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