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Szenario Idee - Timeline


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3 Antworten in diesem Thema

#1 doubleyou

doubleyou

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Geschrieben 01. Oktober 2021 - 13:09

Liebe Community,

 

Ich arbeite gerade an einem Szenario für Cthulhu und sehe mich im Finale mit einem Problem konfrontiert zu dem ich um Meinungen und Input bitten würde:

 

Das ganze Drama beginnt  in der Gegenwart (1920er) zum Zeitpunkt X mit einer "missglückten" Zeitreise. Person A experimentiert mit einer Maschine, die Person B in die Vergangenheit schickt und nicht mehr von dort zurück geholt werden kann. Aus Person Bs Zeitreise ergeben sich in der Gegenwart (Zeitpunkt X) ein Nachfahre, Person C. Person C entdeckt in alten Familienaufzeichnungen etc die seltsamen Vorfälle rund um Person B und auch ein Kaleidoskop (Yith Technologie) mit dem er, gespeist durch Blutopfer, in die Vergangenheit und auch Zukunft blicken kann.

 

...Plot passiert...Hunde von Tindalos machen Ärger etc. etc.

 

Zusteuern soll das ganze auf ein Finale in dem die PCs selber eine Zeitreise zum Zeitpunkt X unternehmen müssen und dort versuchen, die Zeitreise Bs zu verhindern um dadurch Person Cs Existenz und dessen Taten zu stoppen. Person C weiß natürlich durch sein mythisches Kaleidoskop das und versucht ebenfalls zum Zeitpunkt X die Spieler daran zu hindern.

 

Unter dem Gesichtspunkt eines selbst konsistenen Universums (wenn man annimmt, das Zeitreisen mit dieser Theorie möglich wären) ist die Zukunft Teil der Vergangenheit. Daher kann ohne "Hilfsmittel" die  alles auslösende Zeitreise nicht verhindert werden. Egal was die Spieler tun der Ausgang wäre immer, dass die Zeitreise stattfindet. Ansonsten kommt es zu einem Paradoxon. Hinzukommt die Überlegung, dass die Spieler im Finale eigentlich wissen, dass sie Erfolg haben bzw überleben, sonst hätten sie ja ihre Zeitreise, die in der Zukunft liegt, nicht antreten können.

 

Als Hilfsmittel hätte ich mir eine Taschenuhr überlegt, die für kurze Zeit einen Effekt triggert, der im Finale den PCs die Möglichkeit gibt Abseits der Theorie des selbst konsistenen Universums einzugreifen und Dinge zu verändern. Im Gegenzug bringt das auch ihre Existenz in der Zukunft in Gefahr bringt sollte irgendwas schief gehen.

 

Nun bin ich an dem Punkt wo ich etwas vernagelt bin und hier auf keinen grünen Zweig komme was die "logische" Konsequenz wäre, wenn es den Spielern gelingt richtungsweisend in die Vergangenheit einzugreifen. Wie würde sich das Universum am ehesten verhalten? Was ist wirklich passiert und was nicht? Und wie könnte sich ein Erfolg auf die Ereignisse der Zukunft, also den bereits gespielten Plot auswirken?

 

Und eine Anschlussfrage: Gibt es außer den Yith, bzw. den Hunden von Tindalos, noch andere Wesen die zum Thema Zeit passen?

 

beste Grüße und schonmal danke für Input und Ideen

 

 

 



#2 doubleyou

doubleyou

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Geschrieben 01. Oktober 2021 - 21:26

Hi,

 

mittlerweile habe ich Yog-Sothoth und dessen Avatar Aforgomon als Mythosbezug zur Zeit ausgemacht.

 

lg



#3 myth conception

myth conception

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Geschrieben 02. Oktober 2021 - 11:35

Ich gebe zu: der obige Post stammt von meinem Ich aus der zukünftigen Vergangheit und ich bin schon sehr gespannt, was ich mir selbst geantwortet haben werde...

Im Ernst: ich glaube Zeitreisen sind stets paradox und der einzige Ausweg ist ein Multiversum. Sonst lässt man das Paradox halt einfach stehen, weil der menschliche Geist nicht geschaffen ist, das wirbelnde Chaos, das wir irrtümlich als Kosmos bezeichnen, zu durchdringen. Will sagen: ist ne Geschichte und der Effekt zählt am Ende mehr als Logik im letzten Detail, zumal wenn es die beim Thema gar nicht geben kann.

Empfehlung: die Geschichte "-All You Zombies-" von R.A. Heinlein

gegrüßt worden zu sein



#4 Mondkuss

Mondkuss

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Geschrieben 04. Oktober 2021 - 20:50

Ich weiß nicht mehr, in welcher Serie oder welchem Film das Konzept der „sich selbst reparierenden Zeitlinie“ vorkam, aber wäre das vielleicht ein Weg? Also egal, wie die Spieler eingreifen, schlägt das Universum zurück und führt letztlich doch die bekannte Zukunft herbei. Wenn der Erfinder der Zeitmaschine getötet wird, erfindet sie jemand anderes, wenn der Zeitreisende aufgehalten wird, entkommt er durch einen „Zufall“ und schafft es halt ein paar Tage später doch noch usw.

 

Fühlt sich vielleicht sehr nach „Spielleiterwillkür“ aber damit wäre es erklärbar, warum Zeitreisen letztlich fruchtlos sind. Würde zu Lovecraft passen, finde ich.






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