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Fragen zum Berlin-Quellenbuch


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356 Antworten in diesem Thema

#31 Klavi-Klack

Klavi-Klack

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 11:35

Ich fände es ja schick wenn berlin wieder die Hauptstadt der ADL wäre...

Da haben die Deutschen 40 Jahre DDR drauf warten können, da kann doch ein paar Jahre Anarchie nicht so schwer sein?

Btw hab ich nie verstanden warum die Regierung nach Hannover gezogen ist. Heute sind die Hälfte der Ministerien ja noch in Bonn da wäre es doch billiger gewesen wieder nach Bonn zu ziehen.

Andererseits sollte auch den Anarchisten wieder mehr Spielraum zugestanden werden. Eine Stadt in der diverse Konzerne diverse Sektoren kontrollieren ist in der Shadowrun-Welt ja nun wirklich nix neues.
Zumindest ist es nicht sooo interessant, das eine Gruppe deswegen unbedingt dort spielen würde und nicht in Denver, Seattle oder Hamburg.

Das Anarchistensetting wäre jedoch eine willkommene Abwechslung :lol:

#32 NickSamuels

NickSamuels

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 13:12

U-Boote... ich erinnere mich waage an so einen Roman, der in Berlin spielete...oh man, was habe ich gekotzt....

jedenfalls, das Anarchiesetting ist ausgelutscht, ebenso totale Konstadt. Das macht es ja auch so schwierig, beides schmale Grade.

zumal die Anarchie in Berlin keine wirklich reine Anarchie war, eher eine art geordnetes "ich mache, was ich will, aber brauche andere dazu".

So doof das klingt 100%ige anarchie funktioniert nicht lange sonderlich gut und ist als SR setting auch nicht immer so pralle, auch wenn man dann Rakwerfer spaziere führen könnte...aber nicht muss....

#33 Corn

Corn

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 13:55

Das Berlinsetting aus den alten Werken macht es den autoren zumindest nicht einfach etwas sinvoles zu schreiben, was auch rückwirkend sinn macht :lol:

Das Lesen von Rollenspielforen verdirbt den Charakter


#34 TwistedMinds

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 14:08

@NickSamuels

Anarchismus (abgeleitet von griechisch ἀναρχία ‚Herrschaftslosigkeit‘; Derivation aus α privativum und ἀρχή ‚Herrschaft‘) ist eine politische Ideenlehre und Philosophie, die Herrschaft von Menschen über Menschen und jede Art von Hierarchie als Form der Unterdrückung von individueller und kollektiver Freiheit ablehnt. Daher wird von seinen Anhängern eine anarchistische Gesellschaft als freiwilliger Zusammenschluss von selbstbestimmten Individuen und Kollektiven propagiert
[...]

aus Wikipedia.

Ein anarchistischer Zustand, der von mehreren geführt wird basiert darauf, dass man andere braucht und vor allem das erkennt.
Wenn es eine "richtige" Anarchie gibt, dann sag mir bitte, wie die existieren soll? Politischer Vertreter dieser Ideologie haben immer die Kooperation mehrerer Individuen ohne übergeordnete Struktur vertreten. Berlin ist das, was einer "richtigen" Anarchie immer noch am nächsten kam.

#35 Corn

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 15:51

Das größte Problem dürfte eher die Autarkie gewesen sein.
Ein alternatives Herrschaftssystem, dass vom Kapitalismus abweit, funktioniert zur gänze nur durch Autarkie, denn spätestens nach außen müsste man nach den Regeln des Kapitalismus spielen, was ohne Geld etwas schwierig werden wird...

Das Lesen von Rollenspielforen verdirbt den Charakter


#36 NickSamuels

NickSamuels

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 17:14

ich kann Wikipedia auch lesen, danke.

Das dies unter "richtiger" Anarchie zu verstehen ist, ist mir klar, aber das Berlin SR Setting war anfangs eher ein:

jeder tut was er will, mordet wann und wen er will und nimmt sich was er braucht.

Das ist meines erachtens nach keine Anarchie, erst später wurde ein Anarchistisches Grundgerüst geschaffen und quasi erkannt, dass man sich "braucht".

Da habe ich mich wohl undeutlich ausgedrückt, Anarchie ist aber meines erachtens nach:

a) schwer zu definieren
:ph34r: nicht in jeder form erstrebenswert


und ganz im ernst: das setting hat irgendwann den Reiz verloren.

Das Dilemma ist dass viele unter Anarchie wirklich nur ein:

"Ich tue was ich will, nehme mir was ich brauche, wann ich es brauche und wie ich es will!"

verstehen

Das war berlin zu SR 2/SR 3. Da gab es kein Anarchistisches rotes Kreuz usw. Die diversen Organisationen, die unter anderem im Loose Alliances kamen.

Traurig nur, dass eine richtige Anarchie in SR wohl noch die sozialste Form wäre, kann ich mir allerdings nur äusserst schwer in der Welt vorstellen, nicht mal heute, wenn ich den egoismus auf der Welt so sehe, da kann Anarchie nur schwerlich funktionieren. Nicht unmöglich, aber äusserst unwahrscheinlich.

Die Autarkie udn das Funktionieren/Interagieren mit der restlichen Welt dürfte irgendwo auch problematisch sein, zumindest wiederum auf lange Sicht.

#37 TwistedMinds

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 17:42

Ich hoffe dann wird dir die Lösung dieses Dilemmas in dem Buch gefallen...
Aber um nochmal zu sticheln: Es ist ein anarchistisches schwarzes Kreuz :ph34r:

#38 NickSamuels

NickSamuels

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 18:57

War klar das das kommt. klugscheißer :ph34r:

^^
Dennoch danke.

#39 Corn

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 19:28

Genauigkeit ist von nöten... Was glaubst du was los wäre wenn in dem buch vom anarchistischen roten kreuz zu lesen wäre... :ph34r:

Das Lesen von Rollenspielforen verdirbt den Charakter


#40 NickSamuels

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 19:33

Na ja, wenn ich so etwas schreibe, dann würde ich vorher nochmal jedes Buch dazu recherchieren, keine Sorge.

Im prinzip ging es mir da auch weniger um den namen, als um die Aufgabenähnlichkeit.

Es ist einfach ein anarchistisches roites Kreuz, auch wenn es schwarzes Kreuz heißt. Zumindest ein bisschen ^^.

ich muss da aber nochmal wühlen, bevor ich zu viel Müll von mir gebe.

:ph34r:

#41 Corn

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 19:54

Ich bin dafür, dass in das BerlinBuch einige fehler eingebaut werden, damit hier hinter her auch genug stoff zum meckern ist :ph34r:

Das Lesen von Rollenspielforen verdirbt den Charakter


#42 flippah

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 20:31

Ich bin dafür, dass in das BerlinBuch einige fehler eingebaut werden, damit hier hinter her auch genug stoff zum meckern ist :ph34r:

Normalerweise klappt sowas automatisch. Und im allerschlimmsten Fall meckern die Leute, dass sie nix zu meckern haben. Oder sie lesen irgendwas zwischen den Zeilen und meckern dann darüber.
"Es wird jedoch der Tag kommen, dass wir Kommunisten dieses Grundgesetz gegen die verteidigen werden, die es angenommen haben." (Max Reimann, KPD, 23.5.1949)

#43 NickSamuels

NickSamuels

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 20:45

Wobei ich ja sonst zur ruhigeren Sorte zähle ^^.

Aber Volksunterhaltung ist doch immer gut.

#44 Slyder

Slyder

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 20:48

genau das ist ja so als wenn du willst das man das haar mit absicht in die suppentüte packt :-)

was mich interessiert ist das eigentlich das einzige geplante quellenbuch zu einer stadt ?

ich würde gern ein london buch haben oder auch was total exotisches wie Wien oder Bern oder so :-) wenn schon adl dann bitte richtig *g* die gehören doh dazu ? *grübel*
ahh gut mein hund hat die kettensäge gefunden......

das problem an euch unsterblichen Steintypen ist, ihr seit unsterblich und aus Stein....

"Automatische Gewehre ? wer benutzt denn Automatische gewehre?"
"ja verflixt unsportlich, das müssen Belgier sein"

#45 Klavi-Klack

Klavi-Klack

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Geschrieben 30. Mai 2010 - 22:23

Schade das den meisten hier das Anarchiesetting nicht gefällt. Ich fand es zwar auch unlogisch und pubertär ... aber auch erfrischend anders. Und vor allem LUSTIG!

Berlin wurde durch das Anarcho Setting als Spielort interessant.

Jetzt mal ehrlich: die Deutschen Städte sind doch ein bisschen langweilig. Oft sind es Seattle-Clone.

Von den SR4 Schauplätzen hat Hongkong hat sein eigenes Flair, Neo-Tokio durch die japanische Gesellschaft erst recht. L.A. ist durch seine Hollywood-Runner und ihr Ranking-System ebenso einzigartig wie Hamburg durch die toxische Nordsee-Überschwemmung und Chicago durch die Bugs.

Aber schon beim Frankfurt-Kapitel musste ich gähnen ... und fühlte mich an die langweiligen Städtebeschreibungen von DitS2 erinnert.

Wer braucht Städte in denen so ziemlich alles gleich ist? Konzernzonen, Barrens, Orkgangs, Yakuza ... irgendwie alles austauschbar.

Wirklich interessant sind doch Städte die aus dem Raster fallen.




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