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Otaku nach SR4


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5 Antworten in diesem Thema

#1 aikar

aikar

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Geschrieben 17. Juni 2011 - 13:43

Unsere SR-Kampagne spielt vor 2064, wir verwenden aber die Regeln von SR4 (mit einigen Anpassungen). Da jetzt langsam die Ereignisse um die Renraku-Arkologie näher rücken, dachte ich mir, dass es interessant wäre den Spielern erste Hinweise auf die Otaku zu geben oder evtl. sogar einen solchen zu spielen.

Jetzt meine Frage: Haltet ihr es für denkbar, einen Otaku als Technomancer (Mit einer Signalstufe von 0) zu spielen? Was müsste man evtl. noch anpassen?

Folgten die Otaku bereits Paragonen?

Danke im Voraus

#2 Skkar

Skkar

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Geschrieben 17. Juni 2011 - 18:13

Also wen du ansonsten Degger wie Hacker spielst kannst das tun, im großen und ganzen. Bei Programmstufen und Improvisieren musst dir da Gedanken machen je nachdem wie teuer die bei dir für Degger sind, könnten da Tacnomancer schnell sehr stark werden (weil hard und software in 3.01 teurer waren).
Ansonsten würde ich keine Sprits und nur sehr wenige Resonanckräfte zulassen.

#3 Ultra Violet

Ultra Violet

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Geschrieben 17. Juni 2011 - 18:43

Im Grunde sind Technomancer die Otaku 2.0, also der nächste Evolutionsschritt der Otaku, das ist im Fluff auch so ersichtlich, viele (nicht alle) der "alten" Otaku (Erster Generation) sind mit der Matrix 2.0 erwacht/mutiert und sind jetzt vollständige Technomancer (mit allen Regeln usw.).
Wie stellt man das am Besten dar? Na einfach ein Technomancer basteln der eine Datenbuchse hat und dadurch per Glasfaserkabel hacken/decken kann. Alles andere bleibt gleich...
Kleine Ausnahme Otaku, hatten ein Verfallsdatum, das muss der SL mit dem Spieler vorher abklären, in wie weit das relevant wird, aber sollte der SC unter 20 Jahren sein ist hier kein Problem in Sicht.
Ein weiterer Punkt ist das Otaku immer einen Stamm brauchten um zu Wandeln, d.h. Otaku-Stamm = Technomancer-Guilde und es gab früher auch nicht so viele Differenzierungen der Streams (nur Cyberadepten und Technoschamanen), aber das solltet ihr auch klären.

Bei den Wandlungen und Echos sehe ich kaum ein Problem. Wenn ihr das SR4 (oder SR4A) Matrix-System verwendet dürften Decker und Otaku alias Hacker und Technomancer auch recht ausgeglichen sein.

Was schwebt dir denn als Charakter so vor? Bedenke Otaku gibt es erst seit 2055 und keiner (oder kaum einer) ist älter als 20.
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#4 aikar

aikar

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Geschrieben 17. Juni 2011 - 21:25

Was schwebt dir denn als Charakter so vor? Bedenke Otaku gibt es erst seit 2055 und keiner (oder kaum einer) ist älter als 20.

Unsere aktuelle Zeit ist Juni 2056. Ich habe ehrlich gesagt noch kein wirkliches Konzept, weiß auch noch nicht ob ichs als SC machen werde, mir gehts vor allem darum, unseren Spielern im Laufe der kommenden Monate ein paar Brotkrümel zu Otaku hinzuwerfen, bis es dann zu den Ereignissen der Renraku-Arkologie kommt.

Aber danke schonmal für die Einschätzung, ich denke ich werde mal auf der Basis eines Technomancers mit Datenbuchse einen Char basteln und dann mal sehen, ob ich ihn als SC oder NSC einsetze.
Weitere Gedankenspielereien sind natürlich herzlich willkommen.

#5 Ultra Violet

Ultra Violet

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Geschrieben 17. Juni 2011 - 22:13

Ehrlich gesagt, ich empfand es eher als schlecht, dass meine Spieler (und vor allem deren Charakter) schon so viel über Otaku wussten! Das hat viel zu viel von dem mystischem und ungewissen Drumherum zerstört.
Daher mein Tipp, gar keine Brotkrümel und wenn doch welche nur am Rande und nicht direkt als Mitspieler. Die Otaku sind nämlich bis in die 60er nur ein Gerücht, und erst durch den Crash dann Sinnbild allen Übels was ja Anfang der 70er dann zu der Verfolgung (Hexenjagd) führt...

Solltest du dich aber gegen den Rat entscheiden und ein Otaku in deiner Runde spielen, so sollte er seine wahre Natur möglichst geheim halten und wenn du ihn wirklich lange spielen willst sollte er auch noch sehr jung sein (maximal 13 Jahre alt) sonst musst du erklären wieso er zum Technomancer mutiert. Und das bedeutet du spielst ein Kind, was auch wieder ganz interessant sein kann, aber auch nervig und vor allem deinen Charakter immer ins Rampenlicht stellt (denn warum oder wie kommt ein Kind dazu ein ernst zu nehmender Shadowrunner zu sein, bzw. wieso sollte der Mr. J. ein Kind einstellen?) [Hausregeln zu Kinder-Charakteren kann ich dir liefern] Ich rate aber davon ab, wenn du deinen Mitspielern kein Klotz ans Bein binden willst. Denn kein super-cooler Top-Runner wird ernst genommen, wenn ein Kind neben ihm steht und vermutlich noch neunmal-kluge Ratschläge gibt. Oder anders gesagt, dein Charakter wird die Vorstellung von Shadowrunnern zwangsläufig karikieren. Nicht das es schlimm ist, aber du solltest halt deine Mitspieler darauf vorbereiten und ihnen ein Vetorecht eingestehen.

Die weitere Alternative ist einen älteren Otaku zu spielen, der im Laufe der Geschichte dann eine tragische Figur wird, denn nicht nur dass seines Gleichen in einen Glaubenskrieg geraten (mit globalen Ausmaßen) nein - er wird auch zu ALT, seine Zeit wird kommen bevor das Wunder geschieht, d.h. er wird schwinden...
Das bietet natürlich auch viele Ansatzpunkte... von einem ausgefeilten tragischen Abgang, bis hin zu einem tragischen Schicksal, das ihn zu einem Ausgebrannten macht, der die Wunder seiner Jugend nur noch aus der Ferne betrachten kann...

Na ja, wie gesagt Möglichkeiten gibt es viele... aber weniger ist oft mehr.


MfG
UV
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#6 aikar

aikar

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Geschrieben 18. Juni 2011 - 07:48

Ich dachte eher an einen älteren Otaku, einen Technoschamanen. Da unsere Gruppe(n) sändig neu gemischt werden, ists eigentlich nicht wirklich möglich einen Kind-Charakter zu etablieren.
Es ist nicht geplant, dass er zum Technomancer wird, eher, dass er bei Arkologie, Brainscan oder Crash sein Leben gibt oder irgendwann ausgebrannt ist.

Aber das größere Problem das ich habe, ist die Geheimhaltung. Natürlich könnte man darauf setzen, dass die Spieler Spielerwissen und Charakterwissen trennen, aber irgendwie gefällt mir das nicht so recht.

Aber ich sehe, die Probleme sind eher Spiel- und Hintergrundtechnischer Natur, weniger regeltechnischer.
Ich denke ich werde ihn zwar basteln, aber vorerst mal in der Hinterhand behalten und evtl. mal nen Run leiten, wo die Runner auf ein spezielles Kind angesetzt werden, um die Otaku ins Spiel zu bringen.

Mir ist auch wichtig, dass das Mysterium erhalten bleibt, aber ich habe bei Bug City und den Ereignissen um die ersten Insektengeister die Erfahrung gemacht, dass es durchaus die Spannung heben kann wenn ein paar Runner (3-5 von unseren 30) rudimentäre Infos haben.




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