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Kerberos, Gladiator, Drachen-Tat, Schamane


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#1 Hermjard

Hermjard

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Geschrieben 29. August 2011 - 16:32

Hallo zusammen!

Nach langer Zeit haben wir am letzten Wochenende Rückkehr der Helden mal wieder herausgekramt und gespielt. Wir waren sehr erfreut, wieviel Spaß es auf Anhieb wieder gemacht hat und wie wenig Regelunklarheiten bei diesem Spiel existieren, obwohl die Spielmechanik sehr viele "Seiteneffekte" zuläßt. Ok, das offizielle FAQ sollte man sich vor einer Partie durchlesen, aber damit kommt man auch schon ganz gut über die Runden. Da wir aber zum ersten Mal in der Kombi-Variante zusammen mit "Im Schatten des Drachen" gespielt und außerdem (zunächst nur) die Charakterbögen aus "Helden in der Unterwelt" hinzugenommen haben, sind dann doch einige neue Fragen aufgetaucht, zu denen ich nun kommen möchte.

1. Gladiator: Die Sonderfähigkeit des Gladiators besagt, daß er einen Lebenspunkt opfern kann, um eine Kampfprobe zu wiederholen. Gegen Monster mit einem Herzen ist das recht eindeutig und hat meist nur den Vorteil, daß man einen Zug spart, wenn man unterliegt und das Monster unbedingt besiegen will. Allerdings haben wir uns bereits an dieser Stelle gefragt: kann der Gladiator für seine Sonderfähigkeit nur natürliche Lebenspunkte oder auch Rüstungslebenspunkte opfern? Unklarer wird die Sonderfähigkeit des Gladiators bei Monstern mit "mehreren Herzen" - bezieht sich seine Sonderfähigkeit da auf jede einzelne Probe oder auf den gesamten Kampf? Auf die Spitze getrieben wurde diese offene Frage ganz konkret in unserer Partie, als der Spieler des Gladiators gegen den Goldenen Drachen im Nahkampf antrat und durch seine Sonderfähigkeit (die wir auf jede einzelne Probe bezogen haben), den doppelten Schaden des Drachen im Nahkampf umging. Bei jedem Mißerfolg sagte er nämlich einfach: ich wiederhole die Probe und opfere dafür einen Lebenspunkt (anstelle der zwei, die er sonst verloren hätte).

2. Kerberos: Daß bei Kerberos keine Proben erforderlich sind, wurde ja schon in einem anderen Thread herausgestellt. Aber auch hier wieder die Frage: Muß das Lebenspunktopfer aus natürlichen Lebenspunkten erbracht werden oder "tuns auch" Rüstungslebenspunkte? Bei Kerberos haben wir uns außerdem folgendes gefragt: muß der geopferte Erfahrungswürfel aus derjenigen Fertigkeit stammen, die erhöht werden soll, oder reicht auch ein anderer? Beispielsweise, ich opfere einen Lebenspunkt und einen Fernkampferfahrungswürfel, um +1 auf den Fertigkeitswert im Nahkampf zu erhalten.

3. Drachen-Heldentaten und der Namenslose: Gemäß Kombi-Regeln kommt der Namenslose in den Zugbeutel, sobald der erste Teil irgendeiner Heldentat erfüllt wurde. Gilt dies auch, wenn als allererstes der erste Teil einer der drei Heldentaten zum "Bau" der Anti-Drachen-Waffen erfüllt wurde?

4. Schamane: Der Schamane ist in unserer Spielkombination ohne die Unterwelt etwas benachteiligt in seiner Spezialfähigkeit, da es in der Oberwelt keine Monster mit grauem Punkt gibt. Gibt es eine offizielle "Ersatzfähigkeit" für den Schamanen beim Spiel ohne Unterwelt, um dies zu kompensieren? Bspw. daß er einen +1 Bonus immer dann erhält, wenn er mit seiner schwächsten Fertigkeit kämpft oder ähnliches?

Viele Grüße und Dank im Voraus für etwaige Antworten,

Hermjard




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